Grundregeln zum Webdesign

 

01: BEWAHRE STRUKTUR, FUNKTIONALITÄT UND EINHEIT

Viele Websites kranken an unübersichtlichen Seiteneinteilung und -aufteilungen. Falsch angeordnete, deplatzierte Sinneinheiten mit wahllos positionierten Links und das Ausbleiben grundlegender Strukturierung sowie optischer Faszinations- und Schwerpunkte führen den Besucher leicht in die Irre. Vorzeigbares Webdesign ist gekennzeichnet durch die Zusammenfassung und Gruppierung von Elementen, durch eine einheitliche Farbgebung und einer wahrnehmbaren Einheitenabgrenzung.

02: VERWENDE ÜBERWIEGEND QUALITATIV GUTE GRAFIKEN

Verwaschene, verblasste sowie grob verpixelte Grafiken und Bilder schmälern die visuelle Wirkung Ihrer Seite. Sie vermitteln Langweile und unerträgliche Eintönigkeit. Kräftigere, kontrastreiche Farben und hohe Auflösungen verbessern die visuelle Wahrnehmung und erhöhen die Chancen eines längerfristigen Verbleibs des Besuchers. Wenden Sie ausreichend Zeit bei der Auswahl der Fotomotive auf. Die Qualität der Bilder steht im direkten Zusammenhang mit der Gesamtqualität der Homepage.

 

03: NUTZE LINIEN & VERLÄUFE FÜR STIMMIGE ÜBERGÄNGE

Es ist immer von Bedeutung, dass Sie separate Areale der Website optisch und inhaltlich einfassen/ begrenzen. Zu hart verlaufende Abgrenzungen geben Ihrem Design ein sehr starres, kantiges Erscheinungsbild und wirken inzwischen weniger modern. Streben Sie darum weichere Übergänge an, indem Sie vorzugsweise Ecken & Kanten abrunden sowie Linien mit Farbverläufen bzw. aufeinander abgestimmte Farbkombinationenversehen.

 

04: NUTZE EIN  EINHEITLICHES SCHRIFTBILD

So sehr die Auswahl an verwendbaren Schriften Sie begeistern mag, so sehr verleitet es Sie auch zur unkontrollierten Benutzung auf Ihren Webseiten. Doch zur Realisierung eines beständigen Webdesigns ist eine akkurate, wohlüberlegte Verwendung der verschiedenen Schriftarten unausweichlich. Legen Sie für sich nicht mehr als drei Schriftarten fest - eine für Headlines, eine für den eigentlichen Text und eine stilprägende Font-Variante. Höchstens sollten fünf Schriftarten zum Einsatz kommen.

 

05: STREBE ABWECHSLUNG UND GLEICHZEITIG EINHEIT AN

Klingt beim erstmaligen Lesen gegensätzlich, ist es im Grunde genommen aber nicht. Es bedeutet, dass der gesamte Onlineauftritt von einem einheitlichen Stil durchzogen sein sollte - sozusagen eine individuelle Handschrift. Verbleibt der Betrachter länger auf Ihrer Homepage, erschleicht diesen womöglich ein Gefühl der Monotonie. Kleinere Abänderungen/ Nuancen (z.B. Variationen in der Farbzusammensetzung, strukturelle Änderungen, Bilderrotationen für Subareale) sorgen für Kurzweil und Lebendigkeit

 

06: STIMME DIE FARBEN AUFEINANDER AB

Farben wecken Emotionen oder rufen Assoziationen beim Rezipienten hervor. Die verschiedenen Möglichkeiten der Farbvariationen und -zusammensetzungen bewirken andere Verhaltensmuster. Eine zielgerichtete, bedeutungszuweisende Farbwahl entscheidet in erhöhtem Maße über die Verweildauer. Deshalb ist es ratsam die Farbtöne visuell und inhaltsbezogen aufeinander abzustimmen, um die gewünschten Effekte und Reaktionen zu erzielen. Lieber weniger Farben präsentieren, diese aber umso konkludenter.

 

07: BEDIENE DICH DER KONTRASTE ZUR DARSTELLUNG VON UNTERSCHIEDEN

Schwarz-Weiß-Kontraste sind ein probates Mittel zur Umsetzung eines ansprechenden Designs. Heben Sie den Vordergrund zum Hintergrund klar ab. Spielen Sie mit Größenunterschieden & Höhendifferenzen, switchen Sie zwischen helleren und dunkleren Farben, verändern Sie das Verhältnis der schwarzen zu weißen Farbanteilen. Dabei gilt es auch die Kontraste auf den eigentlichen Inhalt zu übertragen. Stellen Sie Konträres und Gemeinsamkeiten dar. Dadurch erhöhen Sie die Spannung in der Website - was ebenfalls der Monotonie entgegenwirkt.

 

08: STRAPAZIER DEIN WEBDESIGN NICHT ÜBER

Wie ein guter Wein muss auch eine Homepage "atmen". Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Elemente genügend Freiraum zueinander haben und der Quotient  Elemente / Fläche (Informationen / Bildschirmausschnitt) ein vertretbares Verhältnis aufweist. Ein Zuviel an Texten, Farben & Grafiken können eine Art Reizüberflutung hervorrufen. Vergessen Sie deshalb nicht genügend freie Flächen vorzusehen.

 

09: NOTWENDIGKEIT VOR SELBSTZWECK

Auch wenn die Versuchung oftmals unüberwindbar scheint eine wirklich fantastische Grafik in die betreffende Site einzubinden - erliegen Sie ihr nicht, falls es nur dem Selbstzweck dient. Prüfen Sie, ob das Motiv für Website und Inhalt wirklich von Relevanz ist. Der Betrachter ist bewusst/ unterbewusst immer bestrebt Zusammenhänge herzustellen zwischen der gesamten Optik, der Farbkonstellation, Grafiken und Inhalten. Falsch platzierte Elemente können den Betrachter irritieren und die Aussagekraft reduzieren. Es droht Desinteresse und Absprung.

 

10: STELLE ANFORDERUNGEN AN DICH

Kreativität, Intelligenz und Know-how sind Ihr größtes Kapital und entscheidende Kriterien für individuelles, künstlerisches Webdesign. Sollten Ihre Skills bezüglich Ihres Talentes zum vorzeigbaren Webdesign (noch) nicht ausreichend trainiert sein, ist dies kein Argument die Ansprüche dementsprechend abzustufen. Ganz im Gegenteil! Zeigen Sie Ehrgeiz und legen Sie die Meßlatte nicht tiefer. Nur so verbessern Sie Ihre Talente und erweitern Ihre Kompetenzen. Mit der Zeit entdecken Sie ungeahnte Fähigkeiten und bieten vorzeigbare Leistungen.

 

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz www.perfekte-website.de und den dortigen Webmaster-Tutorials.

 


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