Retusche

 

Im Zeitalter der Digitalfotografie ist die Zahl der fotografierenden Menschen stark gestiegen. Neben dem Festhalten von besonderen Situationen und Ereignissen gibt es immer mehr Menschen, die das Fotografieren zu ihrem Hobby gemacht haben. Neben der Komposition des perfekten Bildes spielt auch die digitale Bildbearbeitung eine immer größer werdende Rolle. Es gibt zahlreiche Programme, die viele Möglichkeiten bieten, Fotos zu bearbeiten – von aufs Notwendigste reduzierter Freeware bis hin zur kostenintensiven und umfangreichen Profi-Software bietet der Handel etliche Anwendungen um Bildern ihren letzten Schliff zu verleihen.

In der Werbebranche ist die nachträgliche digitale Bildbearbeitung seit Jahren gängige Praxis. Man wird auf allen erdenklichen Werbeträgern kaum mehr auch nur ein einziges Bild finden, das nicht zuvor an die Bedürfnisse des Kunden angepasst und im Nachhinein verändert oder verschönert wurde.

Besonders häufig besteht der Wunsch, Retuschen an vorhandenen Fotografien vorzunehmen. Störende Elemente neben dem Hauptmotiv, unruhige bzw. unpassende Hintergründe und ablenkende Objekte können die Qualität einer Aufnahme stark beeinträchtigen. Soll die Fotografie zudem einen bestimmten Zweck erfüllen ist es oft unumgänglich eventuelle Störfaktoren zu entfernen. Bei dem einen Bild reicht es beispielsweise aus, die hässlichen Gitterstäbe vor dem fotografierten Zootier wegzustempeln, bei der hochwertigen Modefotografie aber ist das im Hintergrund zu sehende Studioequipment nicht akzeptabel. In einem solchen Fall muss das Motiv freigestellt werden. Das bedeutet, dass der Hintergrund des Bildes komplett entfernt wird und schließlich beliebig neu gewählt werden kann. Ob man es bei schlicht weißem Hintergrund belässt oder gar mittels Bildcomposing bzw. Fotomontagen z.B. eine schöne Strandlandschaft einfügt, bleibt dem Zweck überlassen, dem das Bild anschließend dienen soll.

Zwar bietet die Software unzählige Anwendungen, die durch ausgereifte Programmierung einen großen Teil der Arbeit selbstständig übernimmt, jedoch ist ein gewisses Vorwissen des Benutzers notwendig. "Learning by doing" hat sich in dieser Sache ebenso bewährt wie die Besuche von Workshops, die für jede Wissensstufe angeboten werden. Jedoch hat nicht jeder die Möglichkeit, Bilder selbst zu bearbeiten. In einem solchen Fall greifen Unternehmen, meist über das Internet, auf freischaffende Fotodesigner, wie z.B. www.adtp.de. Meist ist es schon damit getan, die zu bearbeitenden Bilder über eine Maske aufzuladen und die gewünschten Vorgänge und Verwendungszwecke über ein Textformular einzugeben. Zurück kommt dann das fertig retuschierte Bild, das alle Eigenschaften hat, die für die anschließende Verwendung nötig sind.


   



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